Diskussion über die Zulassung einer serbischen Ärztin im Kanton Solothurn mit Isabelle Fuss
AZ Artikel zu Rückforderungen von Notfall-Pauschalen. Stephan Menzinger berichtet über die Situation bei Aargauer Kinderarztpraxen.
Der Kanton Aargau unterstützt die Gesundheitsreform EFAS, die Kosten senken und Pflege stabil finanzieren soll. Trotz Kritik wegen möglicher Prämienerhöhungen erwarten Experten positive Effekte für Prämienzahler und den Kantonshaushalt.
mfe-aargau äussert sich zu der zunehmenden Übernahme von Hausarztaufgaben durch Spitäler
Der Artikel analysiert, ob bei Kindern und Jugendlichen tatsächlich weniger geimpft wird oder ob die Impfungen sich von den Schulen in die Praxen verlagert haben. Es bräuchte bessere Daten.
Stephan Menzinger informiert über die unbefriedigende Situation bei den Schuluntersuchungen.
Diskussion über Gründe des Hausarztmangels und Lösungsmöglichkeiten mit Dominik Weber, Edith Saner und Anton Schmid, moderiert durch Karin Müller.
Nach intensivem Einsatz von mfe-aargau und der Projektgruppe wurde im März 24 das Pilotprojekt gutgeheissen und die Weiterbildung in der Haus- und Kinderarztmedizin mit 1.25 Mio sFr. unterstützt. Die Weiterbildung in der Praxis wird bereits seit 2012 vom Kanton Aargau finanziell unterstützt. Nach der Diskussion an unserer GV 2021 konnten bereits diverse Verbesserungen bewirkt werden. Neu ist nun auch eine mitfinanzierte Anstellung in der Praxis möglich, ohne dass dafür eine Spitalanstellung zwingend nötig ist.
Die Notfallstationen im Aargau sind überlastet, teilweise durch Bagatellfälle. Ein Pilotprojekt mit Telemedizin soll Hausärzte entlasten und Notfallbesuche reduzieren. Bisher spüren Spitäler jedoch kaum Entlastung, die Herausforderungen in der Notfallversorgung bleiben gross.
Die Medienarbeit ist wichtig für das Bild unseres Berufsstandes in der Öffentlichkeit. Dabei müssen wir die richtige Balance finden zwischen Informationen zu Misständen, aber auch den konstruktiven Umgang damit.
Gleichzeitig arbeiten wir im Hintergrund kontinuierlich und aktiv daran, die Bedingungen für die Haus- und Kinderarztmedizin im Kanton Aargau zu verbessern. Dafür sind wir in Arbeitsgruppen aktiv und pflegen wichtige Netzwerke. Wir konnten uns deshalb nach dem Konkurs der mobilen Ärzte sofort aktiv einbringen und auf unsere bestehende Stellungnahme zur GGPL (Gesamtgesundheitsplanung 2030) verweisen.
Um den Einsatz von APN (Advanced Practice Nurse) genauer zu evaluieren war ein Pilotprojekt gemeinsam mit Argomed, Enzian Health, Berner Fachhochschule, Asana Spital Menziken geplant. Leider wurde dies vom Kanton nicht bewilligt. Wir unterstützen jedoch weiterhin den Einsatz von Gesundheitsfachpersonen in den Haus- und Kinderarztpraxen. Ausserdem stehen wir in regelmässigem Austausch zum "Pilotprojekt interprofessionelle Hausarztpraxis Muri plus".
Wir Haus- und Kinderärzt:innen setzen uns täglich für das Wohl unserer Patient:innen ein. Unseren Patient:innen ist das bekannt, während viele andere nur die verursachten Kosten anstelle des wichtigen Nutzens sehen. Hier setzt der FMH Podcast an im Sinn von "tue Gutes und sprich darüber".
Wir von mfe-aargau sind stolz darauf, dass wir in der zweiten Folge den Nutzen der Hausarztmedizin darstellen konnten.
Die Medienmitteilung der Groupe Mutuel zum Thema Kosten bei Rückenschmerzen bringt einige Fakten durcheinander. Untersucht wurden lediglich die Patient*innen mit Bildgebung, die ja bei unkomplizierten Rückenschmerzen üblicherweise gar nicht gemacht wird. Die Aussagekraft ist deshalb sehr begrenzt.
Trotzdem war der Beitrag hilfreich für die Aufklärung von Patient*innen im Hinblick auf den Wert von bildgebenden Verfahren bei der Behandlung von Rückenschmerzen.